Lernen für einen sicheren Schulweg
Am 25. November fand der jährliche Verkehrssicherheitstag der 5. Klassen statt. Bei der durch das Landratsamt organisierten Veranstaltung durchliefen die Schülerinnen und Schüler zwei Module, die ihnen auf anschauliche Weise wichtige Aspekte der Schulwegsicherheit vermittelten.
Eine zentrale Station leitete der Verkehrserzieher der Polizei Uwe Friedel. Er demonstrierte eindrucksvoll, welche Gefahren vom Toten Winkel ausgehen. Mit einer großen, gelben Plane markierten die Kinder selbständig den Bereich, den Fahrer großer Fahrzeuge im Spiegel nicht einsehen können. Ein Highlight war das von der Feuerwehr bereitgestellte Einsatzfahrzeug. Einige Schüler konnten nacheinander auf dem Fahrersitz Platz nehmen und aus der Perspektive eines Fahrers prüfen, was im Spiegel sichtbar ist – und was eben nicht. Für viele war es überraschend, wie viele ihrer Klassenkameraden im Toten Winkel verschwanden.
Darüber hinaus machte Herr Friedel auf die enorme Bedeutung der Sichtbarkeit im Straßenverkehr – besonders in der dunkeln Jahreszeit – sowie spezifische Gefahren für Fußgänger und Radfahrer aufmerksam.
Das zweite Modul fand am Bahnhof in Gemünden satt, wo der Busfahrer Peter von der OVF über das sichere Verhalten an der Bushaltestelle sowie im Bus aufklärte. Er zeigte den Schülern, wie die Notausstiege im Bus funktionieren und wie man sie im Ernstfall richtig benutzt. Besonders eindrucksvoll war die Bremsdemonstration, an der die Schüler selbst teilnahmen. Währen der Bus mit etwa 30 km/h fuhr, konnten sie am eigenen Leib erfahren, wie stark ein plötzliches Bremsmanöver wirkt.
Der Verkehrssicherheitstag bot damit nicht nur spannende Einblicke, sondern vermittelte wichtige Fähigkeiten für den Alltag der Kinder. Am Ende waren sich alle einig: Ein sicherer Schulweg beginnt mit Wissen, Aufmerksamkeit – und guter Sicherheit.
